Seit ich (astronomisch) denken
kann, fuhr ich meine ganze Ausrüst-
ung zu jeder Beobachtung ins Feld.
Als meine Frau und ich uns dann im
Jahr 2000 dazu entschlossen, unser
Haus zu renovieren, packte ich die-
se Gelegenheit spontan beim
Schopf und baute mir eine Dach-
sternwarte in den alten Speicher un-
seres Einfamilienhauses. Sie ent-
stand komplett in Eigenleistung (in-
klusive Zimmerer-, Dachdecker-,
Schreiner-, Elektriker- und Maurer-
arbeiten) und wurde 2002 fertigge-
stellt. Sie bietet meiner Ausrüstung
heute ein praktisches Zuhause. |
soll heissen: Wir sind von grund-
sätzlich wunderschönen alten Kie-
fern und Eichen umgeben, die zwar
unsere tägliche Lebensqualität posi- |
tiv beeinflußen, deren Höhe mir aber
astronomisch gesehen die Tränen in
die Augen trieb. Erst ab einer Ho-
rizontdistanz von 50° war einiger-
maßen an Beobachtung zu denken,
wenngleich auch weiter oben immer
noch einmal ein "Zweiglein" seine
Fühler ausstreckte :( |